Eine leise, tiefgehende Erzählung über Sinn und Stille, über das Gehen und das Bleiben — und die Kraft des einfachen Daseins.
Manchmal beginnt das Wichtige dort,
wo wir aufhören zu suchen.
Daniel ist erschöpft. Vom Funktionieren, vom Denken, vom ständigen Versuch, alles richtig zu machen. Als er an einem grauen Nachmittag in einer fremden Stadt strandet und durch ein offenes Tor in einen wilden Garten tritt, ahnt er nicht, dass dieser Ort sein Leben verändern wird.
Im abgelegenen Teehaus dahinter ist nicht nur der Tee ungewöhnlich — sondern auch die Fragen, die auf ihn warten. Fragen, die nicht auf Antworten warten, sondern auf Ehrlichkeit.
In Begegnungen mit stillen Menschen, alten Spiegeln, einem Mann mit einer leeren Schale und einer Frau, deren Blick weiter reicht als ihre Schritte, beginnt Daniel etwas wiederzufinden, das er längst verloren glaubte: sich selbst.
Du kennst das Gefühl, dass dein Leben irgendwo abgebogen ist.
Du bist müde vom Optimieren, Funktionieren und ständigen Hetzen.
Du suchst Bücher, die nicht belehren — sondern begleiten.
Du magst ruhige, atmosphärische Romane mit Tiefe.
Du hast „Das Café am Rande der Welt" oder „Der Alchimist" gelesen.
Du bist bereit, wieder hinzusehen — und dich auf das Einfache einzulassen.
Der Regen hatte längst aufgehört, aber die Straßen glänzten noch, als hätte das Wasser beschlossen, ein wenig länger zu bleiben. Die Pfützen spiegelten ein fahles Grau, das weder Morgen noch Abend zu sein schien. Daniel stand auf dem Bahnsteig und wartete auf einen Anschlusszug, der, wie sich herausstellte, nicht kommen würde.
Er zog den Kragen seiner Jacke höher und sah sich um. Keine Menschenmengen, keine Hektik. Nur ein paar vereinzelte Figuren, die wie Skizzen auf einem zu großen Blatt Papier wirkten — weit voneinander entfernt, mit Blicken, die nichts teilen wollten.
Ein schwacher Wind zog über den Bahnsteig und brachte den Geruch von feuchtem Asphalt und kaltem Metall mit sich. Daniel folgte ihm mit den Augen, bis sie an einer schmalen Straße hängen blieben, die vom Bahnhof wegführte. Kein Schild, kein Hinweis, nur eine Reihe alter Bäume, deren Zweige sich im Wind leicht zueinander neigten, als würden sie heimlich etwas besprechen.
Er überlegte einen Moment. Dann hob er seinen kleinen Rucksack auf und verließ den Bahnsteig…
— Lies weiter, die Geschichte beginnt erst.
Wenn du fragst, bist du schon hier.
— Aus Kapitel 1, „Der fremde Ort"
Er schreibt leise Romane über die Räume zwischen den Dingen — über Stille, Sinn und das, was sichtbar wird, wenn man aufhört zu suchen. „Die Sonne scheint dem, der sie sieht" ist sein erster Roman.
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E-Book bei AmazonDaniel, erschöpft vom Funktionieren, strandet an einem grauen Nachmittag in einer fremden Stadt und findet zufällig einen Garten mit einem alten Teehaus. Was als kurze Rast beginnt, wird zu einer leisen Reise zu sich selbst — durch Begegnungen, Fragen und Stille.
Für Menschen, die ruhige, atmosphärische Romane mögen, die nach Sinn suchen oder das Gefühl haben, das Leben sei irgendwo abgebogen. Wer Bücher wie Das Café am Rande der Welt oder Der Alchimist mag, wird sich hier zu Hause fühlen.
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